15.12.2021

5.000 Euro Gründungszuschuss für die FreiwilligenAgentur

Seit Januar 2018 hat das Ehrenamtsbüro „BuVO“ als gemeinsame Initiative des Benediktushofes, der Gemeinde Reken, des Vereins Leben im Alter und der beiden Kirchengemeinden Angebot und Nachfrage zum Bürgerengagement gebündelt, Infos rund um alle Bereiche des Ehrenamts gegeben und diverse Aktionen durchgeführt. Nach dem Auslauf der auf vier Jahre begrenzten finanziellen Förderung durch die Aktion Mensch am 30. Juni des laufenden Jahres bekannten sich Politik und das Rathaus einhellig zu der Institution. Man kam zu dem Schluss, dass die Arbeit des Ehrenamtsbüros vorbildlich gewesen sei und unter dem neuen griffigeren Namen „FreiwilligenAgentur“ unbedingt weitergeführt werden sollte.

Für die Reken-Stiftung überreichen der stellvertretende Kuratoriums-Vorsitzende Dr. Volker Schick (l.) und der Vorsitzende Manuel Deitert (r.) einen 5.000 Euro-Scheck an die FreiwilligenAgentur, den Stephan Emunds, die Jugendwerk-Geschäftsführerin Antje Jacobs und Christel Büning (Mitte v.l.n.r.) entgegennehmen.

Diese Absichtserklärung wurde vor einigen Monaten zur Realität. Die Trägerschaft ist nach einer Satzungsänderung und dem Votum der Mitglieder vom Jugendwerk Reken übernommen worden. Vornehmlich durch die Gemeinde Reken wird die Finanzierung gesichert, aber auch die Reken-Stiftung beteiligt sich an der monetären Ausstattung. Nach dem Beschluss ihres Kuratoriums hat die 2008 mit der Idee „Von Rekenern für Rekener“ und dem Ziel der nachhaltigen Stärkung der Entwicklung des örtlichen Gemeinwesens gegründete Organisation der FreiwilligenAgentur jetzt einen Gründungszuschuss in Höhe von 5.00 Euro zur Verfügung gestellt. Zudem wird die Stiftung in 2022 wie auch in 2023 jeweils weitere 3.000 Euro zur Unterstützung des Projektes bereitstellen.

Die bereits seit längerem für das Ehrenamtsbüro tätige Sozialpädagogin Christel Büning und der für den ausgeschiedenen Christoph Hartkamp ins Agenturteam nachgerückte Stephan Emunds, früherer Leiter mehrerer Altenpflegeheime, haben am 1. Juli ihre Arbeit im Nebengebäude des Vereins- und Bildungszentrums in den von der Gemeinde kostenlos bereitgestellten Räumen des bisherigen BuVO aufgenommen. Wie die beiden Teilzeitkräfte mitteilen, konnten sie inzwischen aus allen bereits vorhandenen Netzwerken, Kontakten und abgewickelten Kampagnen eine Basis für ihre künftige Arbeit entwickeln. „Losgehehen wird es Anfang des neuen Jahres unter anderem mit dem Thema Sozialführschein, der Visitenkarte für soziales Engagement“, berichten Büning und Emunds und fügen hinzu: „ 46 Schülerinnen und Schüler aus den neunten Klassen der Sekundarschule Hohe Mark, des Gymnasiums Maria Veen und der Brückenschule werden teilnehmen, für ihren Einsatz bis Anfang Mai dann ein Zertifikat für die Bewerbungsmappen erhalten.“ (hh)