07.09.2021

Claus Fragemann ist Notfallsanitäter

Ob Gärtner, Fachangestellte für Bäderbetriebe, NotfallsanitäterInnen oder Verwaltungsfachangestellte - bereits seit mehreren Jahren verfolgt die Rekener Verwaltung die Strategie, in diversen Berufsfeldern selbst zu unterrichten. „Nach erfolgreichen Abschlussprüfungen werden die Azubis dann von der Gemeinde übernommen oder hin und wieder auch in andere feste Anstellungen vermittelt“, erläutert Bürgermeister Manuel Deitert.

Bürgermeister Manuel Deitert (r.), Haupt- und Personalamtsleiter Stefan Nienhaus (l.) und die Personalrats-Vorsitzende Claudia Tepferd (2.v.l.) gratulieren Claus Fragemann (2.v.r.) zum erfolgreichen Abschluss seiner Notfallsanitäter-Ausbildung.

Seine dreijährige, praktisch in der Rekener Rettungswache und theoretisch in der Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie Bocholt durchgeführte Lehre zum Notfallsanitäter hat jetzt Claus Fragemann bestanden, vielen Rekenerinnen und Rekenern durch langjährige ehrenamtliche Tätigkeiten als Maria Veener Löschgruppenführer, Brandinspektor und Sachgebietsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr bekannt. Nach Marian Strobel ist er der zweite, in Reken ausgebildete Notfallsanitäter.

„Ich freue mich sehr darüber, dass ich von der Gemeinde nach bestandener Prüfung eine feste Anstellung als Notfallsanitäter erhalten habe und im Team der Rekener Rettungswache mitarbeiten darf“, stellt der 48-jährige Maria Veener fest. Zuvor hat Claus Fragemann übrigens als KfZ-Meister in der Automobilbranche gearbeitet, bevor er 2017 als Rettungssanitäter tätig wurde und ein Jahr später noch einmal in eine neue Ausbildung gestartet ist.

Aus dem Berufsbild des Notfallsanitäters anstelle des früheren Rettungsassistenten leitet sich ein Mehrwert ab. Die Vorteile im Fall einer Notfallversorgung liegen auf der Hand. Noch vor dem Eintreffen des Notarztes, der in der Regel aus Borken kommt und meist später eintrifft als der lokale Rekener Rettungsdienst, können Notfallsanitäter mit ersten Maßnahmen bei lebensbedrohlichen Zuständen beginnen. Sie dürfen unter anderem Medikamente verabreichen, Spritzen setzen und Therapien zur Schmerz- und Blutdrucksenkung einleiten. (hh)