15.11.2021

Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Es ist eine liebe Tradition, dass sich alle Schützen- und Kameradschaftsvereine sowie die Bruderschaften der Gemeinde an den jährlichen Volkstrauertagen zu Gedenkfeiern treffen, abwechselnd durchgeführt in einem der Rekener Ortsteile. Dieses Mal war der Allgemeine Schützenverein Klein Reken Ausrichter eines eingeschränkten Festaktes in Pandemiezeiten, der unter Einhaltung der aktuellen Coronaregeln mit einem von Pastor Thomas Hatwig gehaltenen Gottesdienst in der St. Antonius Kirche begann.

Traditionell am Volkstrauertag erinnern alle Schützen- und Soldatenvereine der Gemeinde Reken an die Toten der Weltkriege sowie an die Opfer von Schreckensherrschaften und Terrorismus.

Fahnenabordnungen des Vereins zur Ehre ehemaliger Soldaten Reken, der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Maria Veen-Hülsten, der Allgemeinen Bürgerschützenvereine Klein Reken, Hülsten, der Middelbauerschaft Maria Veen und Groß Reken sowie der St. Hubertus-Schützen aus Bahnhof Reken hatten dazu im Chorraum Aufstellung genommen, und der Sängerbund Klein Reken sorgte für den musikalischen Rahmen.

Die Feierlichkeiten beginnen mit einem Gottesdienst in der St. Antonius-Kirche.

Zu den getragenen Klängen der Blaskapelle Reken setzte sich der Trauermarsch, zu dem unter anderem auch einige Bürgerinnen und Bürger, der Wehrzüge der Feuerwehr Reken und Bürgermeister Manuel Deitert gehörten, langsamen Schrittes in Richtung Ehrenmal in Bewegung. Dort wurde zu den Klängen der Deutschen Nationalhymne ein Kranz niedergelegt, um die Erinnerung an die Toten der beiden Weltkriege, an die Opfer von Schreckensherrschaften und Terrorismus und an die verstorbenen Rekenerinnen und Rekener wach zu halt

Stefan Zorenböhmer (Mitte), Vorsitzender der ausrichtenden Klein Rekener Schützen, legt am Ehrenmal einen Kranz nieder.

Der Klein Rekener Vorsitzende Stefan Zorenböhmer hob in seiner Begrüßung die nach wie vor aktuelle Bedeutung des Volkstrauertages hervor. Pastor Thomas Hatwig verwies in einer beeindruckenden Ansprache unter anderem auf die Besorgnis und Angst erregenden Konfliktherde in der Welt. Er rückte zudem die kaum vorstellbaren Konsequenzen und Bedrohungen aus dem in der Hauptsache menschengemachten Klimawandel sowie auf dessen Folgen für die Jugend sowie für kommende Generationen in den Blickpunkt. (hh)