02.11.2021

Infiziert von Kunst

„Kunstinfiziert!“ Unter diesem Motto zeigen 13 Künstlerinnen und Künstler der Farbmühle sowie 11 weitere aus der näheren und weiteren Umgebung am letzten Oktober-Wochenende, was sie in den vergangenen anderthalb Jahren in Zeiten der Pandemie bewegt und inspiriert hat. Entstanden sind sehenswerte Werke, deren Herstellung viel Zeit und Arbeit erfordert, aber auch viel Freude, Enthusiasmus und Zufriedenheit mit sich bringt.

Nachdem die traditionelle Kunstausstellung der Gemeinde Reken in Co-Produktion mit der Farbmühle im Vorjahr aufgrund der Pandemie ausfallen mußte, präsentiert sich das RekenForum am letzten Oktober-Wochenende wieder rundum „Kunstinfiziert!“.


„Verschaffen Sie sich einen eigenen Eindruck von den hier im RekenForum ausgestellten über 100 Werken, sprechen sie mit den Künstlerinnen und Künstlern und machen Sie sich auch an den beiden folgenden Ausstellungstagen ein paar schöne Stunden in anregender Umgebung.“ Mit diesen Worten und dem Dank an alle Beteiligten begrüßt der stellvertretende Bürgermeister Hermann Josef Wübbeling rund 150 geladene Gäste zur Vernissage der mittlerweile 12. Kunstausstellung der Gemeinde Reken, wie immer zusammen mit der Rekener Farbmühle organisiert und umgesetzt.

Große Aufmerksamkeit erregen die insgesamt rund 100 Exponate der Ausstellung, präsentiert von 24 Künstlerinnen und Künstlern.


Zeit für Diskussionen und auch zum Smalltalk gab es nach dem offiziellen Teil des Freitagabends und natürlich auch während der sich anschließenden zweitägigen Ausstellung unter Anwendung der G3-Regel genug. Mit Freude und detailliert erläuterten die Autodidakten ihre Werke und schilderten die Herstellungsweisen, gaben Auskunft über die benutzten Materialien und über ihre Gedanken hinter den Objekten. Viele echte Hingucker waren in der besten Stube Rekens zu entdecken, darunter Arbeiten aus den Genres Malerei, Zeichnung, Fotografie, Papier- und Objektkunst.


Die Farbmühlen-Vorsitzende Ulrike Benson und Rekens stellvertretender Bürgermeister Hermann Josef Wübbeling heißen die Gäste der Vernissage willkommen.


„Eine wirklich schöne Veranstaltung und auch so etwas wie ein künstlerischer Neustart nach den coronabedingten Shutdown-Zeiten. Jetzt bin auch kunstinfiziert, ich bin ganz begeistert“, kommentiert Susanne Kaimer, aufgrund der Einladung eines ihr gut bekannten Malers aus dem Ruhrgebiet zur Ausstellung angereist. Sehr zufrieden waren Ulrike Benson und Veronika Wenker vom Vorstand der Farbmühle: „Die Vernissage am Freitagabend fand vor großem Publikum statt, und auch an beiden Veranstaltungstagen kamen sehr viele kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher ins RekenForum.“ (hh)