10.12.2021

Klimaschutzpreis: 1. Platz für die DRK-Kita Rappelkiste

Der Klimaschutzpreis von Westenergie steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. Der Preis, den das Energieunternehmen gemeinsam mit der jeweiligen Gemeinde verleiht, geht an örtliche Kitas, Schulen, Vereine oder Organisationen, die sich beim Thema Klimaschutz besonders verdient gemacht haben.


Diese sieben Mädchen und Jungen nehmen stellvertretend für alle Kinder der Hülstener DRK-Kita Rappelkiste zusammen mit der Erzieherin Ulrike Löbbing (r.) den mit einer Prämie von 1.000 Euro verbundenen Klimaschutzpreis 2021 der Westenergie und der Gemeinde Reken entgegen.


In Reken wurden dieses Mal vier Auszeichnungen verliehen, da die Kommune das 1.000 Euro-Preisgeld der Westenergie aus eigenen Mitteln verdoppelt hat. Den 1. Platz und damit nicht weniger als 1.000 Euro Preisgeld holte sich die DRK-Kita Rappelkiste. Die Kita setzte sich mit vielen Fragestellungen rund um Umwelt und Klimaschutz auseinander. „Gemeinsam mit den Kindern haben wir Projekte wie das Sammeln von Müll oder das Anlegen von Hochbeeten und Blühstreifen umgesetzt, um das Bewusstsein der Kinder für nachhaltiges Handeln im Alltag zu stärken“, berichtet die Erzieherin Ulrike Löbbing.


Die Westenergie-Kommunalmanagerin Laura Tepaße (2.v.r.) und Bürgermeister Manuel Deitert (r.) überreichen die dekorativen Urkunden zu den Klimaschutzpreisen.


Über den zweiten Platz und damit 500 Euro Preisgeld freute sich die Kita St. Heinrich. „Bei einem durch die Kita organisierten Bürgersteigflohmarkt haben viele Familien gut erhaltenes Spielzeug oder Kleidung verkauft und damit zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft beigetragen“, erläutert die Leiterin Hedwig Niewerth. Für die auf dem dritten Platz folgende Kita St. Marien weiß deren Leiterin Beate Ehrlichmann: „Durch verschiedene Aktionen zur Stromreduzierung, Müllvermeidung und zum Naturschutz wurden unsere Kinder selbst aktiv und für Umweltthemen sensibilisiert.“


Die Kitakinder der Rappelkiste berichten dem Bürgermister von ihren Projekten rund um den Natur- und Umweltschutz.


Die Brückenschule Maria Veen schließlich darf sich über den mit 200 Euro dotierten vierten Platz freuen. Dazu Marion Meis, Lehrerin der Sechstklässler: „Im Rahmen einer Projektwoche haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a intensiv mit heimischen Vogelarten, deren Lebensweise und deren Rollen für den Natur- und Umweltschutz beschäftigt. In der Projektwoche entstand unter anderem die Idee zur Einrichtung eines Grünen Klassenzimmers.“

Bürgermeister Manuel Deitert und Laura Tepaße, Kommunalmanagerin bei Westenergie, trafen sich am zweiten Dezember-Mittwoch in der Hülstener DRK-Kita Rappelkiste, um gemeinsam die Preise zu übergeben. „Ich freue mich, heute die Kindergärten und die Brückenschule für ihr besonderes Engagement mit dem Klimaschutzpreis auszeichnen zu dürfen“, sagt Laura Tepaße, und Manuel Deitert fügt hinzu: „Die Projekte zeigen, wie unterschiedlich der Einsatz für Klima und Umwelt aussehen kann. Unsere vier Gewinner-Kitas sind ein großartiges Vorbild dafür, dass wirklich jeder einen kleinen Beitrag leisten kann.“

Die Gewinner des Klimaschutzpreises werden anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung, Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz bestimmt. Gewürdigt werden Initiativen, die sich in besonderem Maße für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Westenergie und die jeweilige Partnerkommune schreiben den Westenergie Klimaschutzpreis jährlich aus und stellen auch gemeinsam die Jury. In Reken ist der Westenergie Klimaschutzpreis mit insgesamt 1.000 Euro dotiert. Die Gemeinde verdoppelte das Preisgeld in diesem Jahr auf 2.000 Euro. (pi/hh)