07.11.2021

Mareike Thesing vom GMV ist Riegel-Preisträgerin

Durch den „Dr. Hans Riegel-Fachpreis“ werden jährlich herausragende Facharbeiten in MINT-Fächern sowie in Geografie ausgezeichnet. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit verschiedenen Universitäten in Deutschland und Österreich. Der Wettbewerb für unsere Region wurde in einer Kooperation der  Dr. Hans-Riegel-Stiftung mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung durchgeführt. Daran haben auch SchülerInnen vom GMV teilgenommen – und Mareike Thesing aus der Jahrgangsstufe 12 erreichte den zweiten Platz im Fach Biologie!

Mareike Thesing vom Gymnasium der Mariannhiller Missionare hat den zweiten Platz im Fach Biologie beim Wettbewerb um den Dr. Hans-Riegel-Fachpreis erreicht.

Mareikes Facharbeit hat den Titel „Datenerhebung über das Einnahmeverhalten und die präadhibitorische Risikoaufklärung junger Patientinnen in Bezug auf orale Kontrazeptiva“ und geht fachmethodisch und inhaltlich schon deutlich über eine klassische Facharbeit hinaus. Hierin untersucht Mareike die Risikoaufklärung junger Anwenderinnen der „Pille“, kritisiert letztendlich die Informationspolitik in Deutschland in Bezug auf Schulbildung, Frauenärzte und Zugänglichkeit im Internet und beleuchtet dabei auch finanzielle Hintergründe der Verschreibung. Am 27. Oktober fand die Preisverleihung statt. Aufgrund der pandemischen Begleitumstände konnte sie leider nur online durchgeführt werden. Nichtsdestotrotz nahmen auch viele Gäste teil, z. B. Biologie-Fachlehrer*innen und die Schulleitung unseres Gymnasiums.

Bei der Facharbeit von Mareike Thesing lobte die Fachjury vor allem die Aufbereitung und kritische Auseinandersetzung mit den durch eine Umfrage gesammelten Daten, die präzise Arbeitsweise, die klare Strukturierung und Gliederung sowie den Schreibstil. Neben Preisgeldern ermöglichen die Dr. Hans Riegel-Fachpreise den GewinnerInnen einen Zugang zu nachhaltigen Förderangeboten in Form von kostenlosen Seminaren und Konferenzen. Es lohnt sich also für alle SchülerInnen, künftig mitzumachen, wenn sie ihre „vorwissenschaftlichen Arbeiten“ in den entsprechenden Fächern schreiben. (pi/hh)