07.11.2021

Rekener Geschichte auf 380 Seiten

Das neue Dorfgemeinschaftshaus in Klein Reken ist am 11. November um 18 Uhr Schauplatz einer Buchvorstellung. „Reken 1930 bis 1960“ heißt der 380 Seiten starke Band, den die „Heimatfreunde Historisches Reken“ herausgegeben haben. Autor des Buches ist der Heimatgeschichtsforscher Hubert Tenbohlen. Interessierte sind zu der Veranstaltung eingeladen, der Preis der Neuerscheinung liegt bei 15 Euro.

Der Verein "Heimatfreunde Historisches Reken" unter Vorsitz von Franz-Josef Dehling (2. v.r.) hat das neue Reken-Buch von Hubert Tenbohlen (4. v.r.) herausgegeben.

Erhältlich ist das in einer Auflage von 810 Exemplaren gedruckte und reich bebilderte Rekener Geschichtsbuch in den Zweigstellen der örtlichen Kreditinstitute, in den Raiffeisen-Märkten, bei Tankstellen (Shell, Avia Klein Reken), in den Büchereien Groß Reken, Bahnhof Reken und Klein Reken sowie im Salon Loick, bei der Bäckerei Mensing (Klein Reken) und in der Eis Lounge Maria Veen.

Das neue Reken-Buch erstreckt sich über drei prägende Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts: Es beginnt mit dem Ende der Weimarer Republik und endet mit Wiederaufbau und Wirtschaftswunder der jungen Bundesrepublik. Im Mittelpunkt stehen die zwölf Jahre des Hitler-Regimes. Anhand von Rekener Zeitzeugen-Berichten und Dokumenten, Briefen und Fotos arbeitet der Autor heraus, wie sich NS-Diktatur und Weltkrieg auf das politische und gesellschaftliche Leben in Reken ausgewirkt haben.

Hubert Tenbohlens historische Bücher (z. B. „Reken - dat olle Dorp“ und „Das Historische Reken“) erfreuen sich besonders bei der erwachsenen Leserschaft großer Beliebtheit. Aber gerade mit diesem Band möchte er auch das Interesse junger Leser wecken: „Das Buch versteht sich als Mahnung, die unter schwierigen Umständen nach 1945 allmählich in Deutschland gewachsene Demokratie als hohes Gut zu achten und zu bewahren.“

Die Buchpräsentation im Dorfgemeinschaftshaus geschieht in Anwesenheit von Bürgermeister Manuel Deitert. Sie wird musikalisch begleitet von einem Zither-Ensemble unter Leitung von Christhild Schmedding. Der Verein „Heimatfreunde Historisches Reken“ weist daraufhin, dass er vom Finanzamt als steuerbegünstigte Körperschaft anerkannt ist. Zu diesem Zweck haben die Heimatfreunde den kleinen Verein gegründet. Er wird sich am Ende der Verkaufsaktion wieder auflösen. Die Vertiefung der Heimatgeschichte werde aber weitergehen, so der Vorsitzende Franz-Josef Dehling. (pi/hh)