Neubau B67 - Erstes Teilstück ist asphaltiert

Es ist ein echter Meilenstein in der Geschichte der neuen B67 zwischen Reken und Dülmen. Seit Montag, 7. Juni laufen im ersten Bauabschnitt die Asphaltierarbeiten und geben der neuen Straße ein Gesicht. 80 bis 90 LKW-Lieferungen Asphalt kommen täglich an, damit der Fertiger nicht stillsteht. „Wir arbeiten in einem zweilagigen Verfahren, denn die Straße soll später einer hohen Dauerbelastung Stand halten“, berichtet Dominik Schuurmann von der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland, der den Neubau der Bundesstraße im Projektteam begleitet. Täglich wird die Qualität des Asphalts beprobt. Schon jetzt ist die Straße „schwarz“, aber die eigentliche Deckschicht wird erst ganz zum Schluss aufgebracht. Aktuell entsteht die Tragschicht, in zwei bis drei Wochen folgt die Binderschicht.


Ein erster Abschnitt der in Bau befindlichen neuen B67 zwischen Reken und Dülmen ist jetzt asphaltiert worden.

Seit 2018 baut Straßen.NRW die neue 15,6 Kilometer lange Verbindungstrecke zwischen Reken und Dülmen, deren Kosten belaufen sich auf rund 81 Millionen Euro. Gebaut wird in insgesamt vier Teilabschnitten. Derzeit laufen die Arbeiten schwerpunktmäßig in den Bauabschnitten 1 und 2.1. Und Projektleiter Philipp Feicke berichtet: „Wir liegen gut im Zeitplan“. Zielsetzung ist eine Freigabe des ersten rund 4,8 Kilometer langen Abschnitts von Merfeld bis zur Anschlussstelle A43 Ende 2022. Wer einen Blick auf die Großbaustelle wirft, dem wird schnell klar: Hier wird mit Hochdruck gearbeitet. Großes Ziel ist es, die gesamte Verbindungsstrecke in 2025 freizugeben – und dieses Ziel hat das Projektteam fest im Blick. (pi/hh)