Richtkranz schmückt die neue St. Marien-Kita

Das Dach der neuen St. Marien-Kita vor  dem Kloster und der St. Marien-Kirche in Maria Veen, die im kommenden Sommer zum Kitajahr 2022/23 in Betrieb genommen werden und das zu klein gewordene Gebäude am Grünen Weg ersetzen soll, ist mit dem Richtkranz geschmückt. Die an einem langen Birkenstamm befestigten bunten Bändchen flattern im Wind. Zimmermann Rainer Schüring hat den Baum auf dem Giebel befestigt. Nach dem Einschlagen der letzten Nägel durch Volksbank in der Hohen Mark-Vorstand Christian Nordendorf als Bauherr, die Kitaleiterin Beate Ehrlichmann und Pastor Thomas Hatwig hält er den Richtspruch, hin und wieder unterbrochen von einem Schlückchen Gerstensaft.

Zimmermann Rainer Schüring hat den Richtkranz auf dem Giebel des Kita-Rohbaus befestigt und trägt einen flotten Richtspruch vor.

Am Ende der Zeremonie wirft Schüring die Bierpulle, deren Splitter der Überlieferung nach Glück bringen sollen, dann mit Schmackes vom Dach und ruft den Steppkes zu: „Bestimmt werdet ihr euch hier bald wohlfühlen. Ich wünsche euch alles Gute in der neuen Kita, auch den Kindern der kommenden Generationen.“ Verfolgt und mit Applaus bedacht wird der uralte Brauch von den Bauarbeitern, von Vertretern der Kirchengemeinde St. Heinrich, vom Architekten Hubert Kipp sowie von den Kindern und Erzieherinnen der Maria Veener Kita. Sie haben den Richtkranz von ihrem alten Gebäude mit Hilfe eines Traktors zu ihrer künftigen neuen Heimat begleitet, deren Fertigstellung die Kids kaum abwarten können und deren Bauarbeiten bis dato voll im Zeitplan liegen.

Natürlich sind die Kinder und Erzieherinnen des „alten“ Maria Veener Kindergartens bei der Zeremonie vor dem Kloster dabei.

Die 975 Quadratmeter große und für fünf Gruppen projektierte 100-Kinder-Kita in St. Heinrich-Trägerschaft ist mit allen notwendigen Bereichen plus einem Kindercafé und einer 1.500 Quadratmeter großen Außenfläche mit Spielplätzen, Gartenhäusern, Lagerräumen für Spielzeug und einem Bolzplatz ausgestattet. Sie wird einen eingeschossigen Bau in L-Form mit Walmdach, mit Verblendmauerwerk und Tondachziegeln erstellt, fügt sich damit bestens in die unmittelbare Umgebung mit Kloster, Kirche und Feuerwehrgerätehaus ein. Erbaut wird die Kita von der Volksbank in der Hohen Mark für eine Investitionssumme von rund 3 Millionen Euro. Vom Rekener Rat beschlossen wurde zudem ein gemeindlicher Zuschuss in Höhe von 200.000 Euro für eine zeitgemäße und top-moderne Möblierung des Objektes. (hh)

Architekt Hubert Kipp, die Kitaleiterin Beate Ehrlichmann und Zimmermann Rainer Schüring (v.l.n.r.) verfolgen, wie Christian Nordendorf (2.v.r.) vom Vorstand der Volksbank in der Hohen Mark einen der letzten Nägel einschlägt.