Facharbeitskreis zum IKEK Reken tagte im RekenForum

Nach der erfolgreichen digitalen Auftaktveranstaltung für den IKEK-Prozess vergangene Woche, ist die Bürgerbeteiligung in Reken nun am Donnerstag Abend im RekenForum mit dem ersten Facharbeitskreis in die zweite Runde gestartet. „So gut die Online-Formate auch inzwischen funktionieren, freut es mich sehr, dass wir heute hier im RekenForum zusammenkommen können“, begrüßt Hartmut Lüdeling, Geschäftsführer der ARGE Dorfentwicklung die Runde. Das Büro begleitet die Gemeinde Reken bei der Entwicklung des Integrierten Entwicklungskonzeptes für Reken. 25 Interessierte Personen folgten der Einladung des Fachbüros ARGE Dorfentwicklung, und kamen im RekenForum zusammen, um ihre Wünsche und Anregungen mit in das Konzept einfließen zu lassen.

Die auf Basis der Online-Umfrage und den Ortsrundgängen im Jahr 2021 erkannten 17 unterschiedlichen Leitprojekte, sind bereits in der Auftaktveranstaltung weiterentwickelt und dort auch um neue Projektideen ergänzt worden. Der erste Facharbeitskreis befasste sich mit den Themenschwerpunkten „Wirtschaft und Verkehr“ sowie „Umwelt und Tourismus“ und betrachtete aus diesen Richtungen die Leitprojekte im Detail.

Nachdem die Leitprojekte in den zwei Arbeitsgruppen noch einmal kurz vorgestellt worden sind, nahmen die Teilnehmer selbst den Stift in die Hand und entwarfen zum Teil eigene Skizzen. Sie haben sich gezielt mehrere Leitprojekte nochmals aus der Sicht „Wirtschaft und Verkehr“ sowie „Umwelt und Tourismus“ angesehen und bereits ganz konkrete Ideen verfasst, die das Fachbüro weiter beleuchtet und in die Strategie mit einfließen lassen wird.

Die ersten Leitprojekte sind kreativ weiterentwickelt worden.

Carolina Kossinna begleitete die Arbeitsgruppe „Umwelt und Tourismus“ und zeigte sich begeistert von der engagierten Idee aus der Runde, die Rekener Jugendherberge noch enger als gegebene Stärke von Reken in den Blick zu nehmen. Vielfältigste Ideen rund um eine Verknüpfung mit den örtlichen Vereinen, Gastronomen und Landwirten wurden in der Runde kreativ diskutiert. Das Team „Wirtschaft und Verkehr“ hatte nicht nur die „Neue Mitte“ im Blick, sondern sie diskutierten unter anderem auch über die Optimierung des Parkplatzes an der Schützenfestwiese am Ortseingang von Klein Reken. „Danke für das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Reken. Es kamen wirklich viele Ideen zusammen, die die Bearbeitung des Konzeptes sehr bereichern.“, fasst Lüdeling den gelungenen Abend zusammen.

Der zweite Facharbeitskreis am Dienstag, den 17.05.2022 betrachtet die sich bereits entwickelten Leitprojekte unter den Themenschwerpunkten „Siedlung“ und „Soziale Infrastruktur“. Auch hier ist die Bürgerschaft wieder eingeladen, ihr Engagement zu zeigen und die Zukunft von Reken mitzugestalten.

www.reken.dorf-konzepte.de


Die Arbeitsgruppe „Wirtschaft und Verkehr“ diskutierte rege über den fließenden und insbesondere ruhenden Verkehr in den Ortsteilen.


Zum Ende der Veranstaltung präsentierten sich die Arbeitsgruppen untereinander ihre Ideen.