Drei Freundinnen übergeben der Reken-Stiftung 625 Euro für Ukraine-Kinder

Liah Bußkönning, Enja Löchtermann und Lenja Aldenhoff besuchen die 4. Klasse der Maria Veener Ellering Schule, sind allesamt zehn Jahre alt und unternehmen ganz viel zusammen. Vor einigen Wochen kam den Freundinnen die Idee, etwas für die in der Gemeinde Reken lebenden Kriegskinder aus der Ukraine zu tun. In ihrer Freizeit gingen sie mit großem Eifer daran, Dekoartikel zu basteln, die sie während der Osterferien anschließend auf dem Rekener Wochenmarkt sowie in der Eislounge ihres Ortsteils verkauften.

Lenja Aldenhoff, Enja Löchtermann und Liah Bußkönning (v.l.n.r.) übergeben eine mit 625 Euro gefüllte Geldkassette in Ukraine-Farben an den Rekener Bürgermeister Manuel Deitert, und zwar in dessen Funktion als Reken-Stiftungs-Vorsitzender.

Mit den auf diesem Weg zusammengekommenen Euros, fein säuberlich in eine selbst hergestellte blau-gelbe Geldkassette eingeordnet, machten sich die drei tatkräftigen Mädchen am dritten Mai-Donnerstag auf den Weg zum Rathaus, genauer gesagt ins Büro des Bürgermeister. Dort wurden sie von Manuel Deitert empfangen, bekanntlich nicht nur Gemeindechef, sondern auch der Vorsitzende der gemeinnützigen Reken-Stiftung zur Stärkung und Entwicklung des örtlichen Gemeinwesens.

Ihm übergaben sie die Gesamtsumme ihrer Verkaufserlöse in Höhe von sehr beachtlichen 625 Euro. „Wir haben uns gedacht, den in Reken lebenden Kindern aus der Ukraine durch unsere Bastelaktion ein wenig helfen zu können“, berichtet Enja, während Liah und Lenja hinzufügen: „Vielleicht kann die Stiftung mit dem Geld ja einen Ausflug veranstalten oder etwas für die Kinder kaufen!“

Alles muss seine Ordnung haben - Liah, Enja und Lenja (v.l.n.r.) zählen Manuel Deitert ihre Spende für in Reken lebende Kinder aus der Ukraine vor, die sie durch den Verkauf selbst gebastelter Oster-Dekoartikel angesammelt haben.

Mit großer Freude nahm Manuel Deitert die Spende der Mädchen entgegen, und natürlich lobte er die nicht alltägliche Leistung der drei Freundinnen: „Ich finde ganz toll und vorbildlich, wie ihr euch für die zurzeit insgesamt 22 bei uns lebenden Kinder aus den Kriegsgebieten in der Ukraine eingesetzt habt. Da kann ich nur den Hut ziehen. Ihr könnt euch darauf verlassen, dass die Reken-Stiftung eure Spende sinnvoll einsetzen wird - vielleicht wird ja ein Gruppenausflug für die Flüchtlingskinder in den Frankenhof daraus!“ (hh)