Blaskapelle Reken: Früh übt sich ...

Beim Schnuppertag am vorletzten Mai-Sonntag im Probenhaus der Blaskapelle probieren rund 70 Kinder, begleitet von ihren Eltern und Geschwistern, zum ersten Mal ein Instrument aus. Und obwohl sie den Trompeten, Posaunen, Hörnern, Klarinetten und Saxophonen sowie der Tuba auf Anhieb meistens nur schräge Töne entlocken können, haben die Kids dennoch ihren Spass. Ganz sicher werden einige von ihnen demnächst ein Instrument erlernen, um dann ab 8 Jahren im Vororchester, ab 12 Jahren im Jugendorchester und später vielleicht sogar einmal im Hauptorchester der renommierten Rekener Blaskapelle mitspielen zu können. Ziel der Aktion ist es darüber hinaus, die Grundmusikalisierung von Grundschulkindern zu fördern.


Zur Begrüßung der Gäste spielen die Mädchen und Jungen des Vororchesters bekannte Melodien und stellen dabei ihre diversen Instrumente vor.


Zunächst geht es mit der Anleitung durch aktive Bläser und Lehrer der Musikschule Borken in erster Linie darum, das Interesse der Kinder zu wecken, wie die Vereinsvorsitzende Annika Höing erläutert: „Der Schnuppertag ist ein wichtiger Baustein unserer Jugendarbeit. Wir müssen den Nachwuchsbereich stets im Auge behalten, weil uns einige der jungen Musikerinnen und Musiker bedingt durch die Ausbildung oder durch berufliche Veränderungen hin und wieder verlassen.“ Eröffnet wurde der sehr gut besuchte Schnuppertag zur Einstimmung durch ein kleines Konzert des Vororchesters unter der Leitung von Hildegard Besseling, bei dem die verschiedenen Instrumente vorgestellt und bekannte Melodien zum Besten gegeben wurden. (hh)

Es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen: Beim Schnuppertag werden verschiedene Blasinstrumente ausprobiert.