Sportpark Maria Veen mit Glanz und Gloria eröffnet

Der Himmel so blau wie die Tartanbahn, sommerliche Temperaturen, viele hundert Zuschauerinnen und Zuschauer neben ganz vielen Kindern, Jugendlichen und Sportlern aller Generationen, zahlreiche Ehrengäste und eine prächtige Stimmung - besser hätten die Voraussetzungen bei der Einweihung des Integrativen Sportparks Maria Veen nicht sein können. Von der Idee zu einem solchen Areal in Trägerschaft der Gemeinde Reken auf dem Schulgelände, die Bürgermeister Manuel Deitert und Hauptamtsleiter Stefan Nienhaus auf der Rückfahrt von einem Besuch bei der Gymnasiums-Rektorin Kliem hatten, bis zur Eröffnung am zweiten Mai-Samstag ist alles wie im Flug abgelaufen.

Der erste Wettkampf auf der blauen Tartanbahn des Sportparks Maria Veen ist vor großer Kulisse ein Staffellauf der Fünfer aus der Brückenschule und aus dem Gymnasium.

„Von der Zustimmung unserer Politik über die Beantragung von Fördergeldern nach Erstellung eines Konzeptes mit allen Schulen, der TSG Reken, weiteren Sportvereinen und Institutionen bis zur finalen Realisierung sind gerade mal zwei Jahre vergangen. Ich kann’s eigentlich immer noch nicht so recht glauben und möchte mich bei allen Beteiligten für die Unterstützung und die Klassearbeit bedanken“, sagt Bürgermeister Manuel Deitert bei der Begrüßung der Gäste zur Premiere des mit über 3,3 Millionen Euro vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW finanzierten Komplexes.

Bürgermeister Manuel Deitert begrüßt hunderte von Besucherinnen und Besuchern, zahlreiche Ehrengäste sowie viele Kinder, Jugendliche und Aktive aus allen Generationen zum sportlichen Schulfest zur offiziellen Eröffnung des Integrativen Sportparks Maria Veen.

Zuvor hatte Pater Dr. Hubert Wendl, Superior der Mariannhiller Missionare, die Anlage nach einem Gottesdienst gesegnet. Nach der Rede des Gemeindechefs fanden die GMV-Leiterin Sigrid Kliem, der GMV-Sportfachvorsitzende Marius Dahl, die Brückenschule-Rektorin Dr. Britta Demes, die GMV-Schülersprecher Marina Dowe und Fabio Knüver plus der Landtagsabgeordnete Wilhelm Korth lobende Worte. Letzterer bezeichnete den Sportpark gar als einzigartig in der Region, bevor der Bürgermeister und der Sportausschuss-Vorsitzende Winfrid Gebhard den ehemaligen TSG-Vorsitzenden und Sportlehrer Josef Hahn für dessen jahrzehntelange Verdienste mit der Goldenen Verdienstnadel der Gemeinde würdigten.

Pater Hubert segnet das Sportareal mit Fußballfeld gleich neben dem Gymnasium Maria Veen, das mit Spielgeräten für Menschen mit Behinderung, einem Kunststoff-Handballfeld, Basket- und Volleyballplätzen, einem Soccerkäfig und zwei Beachvolleyball-Sandfeldern von allen sportlich orientierten Rekenerinnen und Rekenern benutzt werden kann.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung fand dann ein sportliches Schulfest mit rasanten Spielen in Kooperation des Gymnasiums mit dem Benediktushof, der Brückenschule, der Gemeinde und der TSG Reken statt. Spannende Sportwettkämpfe und -vorführungen sorgten für Kurzweil, zum Beispiel Staffelläufe, Jugend-Turniere in verschiedenen Ballsportarten, Präsentationen von Sprung- und Wurftechniken, Turndemonstrationen und vieles mehr. Außerdem gab es ein reichhaltiges Angebot an Snacks und Getränken, Geschicklichkeitsspielen und Möglichkeiten, verschiedenste Aktivitäten auszuprobieren. Besucher konnten etwa ihr Gleichgewicht auf einem Surf-Simulator testen, einen Rollstuhlparcours bewältigen, ein Maxi-Looping-Louie-Spiel wagen oder versuchen, sich aus spannenden Exit Rooms zu befreien. Zum Abschluss des Schulfestes und der Sportpark-Einweihung folgte noch der Auftritt der Band „Weiß Bescheid“, die nach nach der großen Siegerehrung eine rockige Stimmung auf die Bühne zauberte. (hh)

In großem Kreis wird der ehemalige TSG-Vorsitzende  Josef Hahn (3.v.r.) für seine Verdienste um den Rekener Sport mit der Goldenen Verdienstadel der Gemeinde ausgezeichnet.