Henrys Kürbisland, oder was?

Schon beim Betreten des Kita-Cafés bestehen überhaupt keine Zweifel. Ganz viele große und kleine, ovale wie rund gewachsene und vom Boombachhof der Hülstener Familie Schemmer gespendete Kürbisse signalisieren den 22 gruppenübergreifend mitmachenden Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren, dass sie sich beim Herbstfest in ihrer für einen Tag auf den Namen „Henrys Kürbisland“ umgetauften Kita Henrys Abenteuerland am Frei- und Hallenbad befinden. Und sofort machen sich die aufgeregten Mädchen und Jungen an die Arbeit.

Da kommt Freude auf: Aus Kürbissen werden kleine Kunstwerke zum Vertreiben böser Geister.

Mit Hilfe von Mama und Papa, Oma und Opa oder auch Tante und Onkel werden die von hellem Orange bis ins Grünliche leuchtenden Gewächse zunächst komplett ausgehöhlt. Dann folgt die Feinarbeit, die etwas mehr Zeit beansprucht. "Ich muss jetzt die Augen, die Nase und den Mund ausstechen“, sprudelt es aus der von ihrem Vater Dirk unterstützten Linda heraus, während Lutz und dessen Mutter Michaela gerade die Konturen mit einem Filzschreiber nachbearbeiten. Nach gut einer Stunde hat die Jugend alle Arbeiten erledigt, und überall wird man von teils grimmigen und bösen, teilweise aber auch lustigen und freundlichen Kürbisgesichtern angeschaut.

Insgesamt 22, von Mama und Papa oder Verwandten begleitete Kinder machen mit beim Herbstfest in der DRK-Kita Henrys Kürbisland (Abenteuerland) am Frei- und Hallenbad.

Keine Frage, dass die Kinder ihre „Kunstwerke“ mit nach Hause nehmen dürfen. Die sind auf Halloween natürlich noch sehr gut zu gebrauchen! „Die herbstliche Aktion war sehr schön und hat allen richtigen Spass gemacht, nicht nur unseren Kitakindern, sondern auch den begleitenden Erwachsenen“, resümieren die beiden Erzieherinnen Lara Büning und Jorina Blome das von ihnen initiierte Projekt, was Melanie Stenkamp als Verbund- und Kitaleiterin des Rekener DRK-Ortsvereins nur bestätigen kann. (hh)

Lutz, die Erzieherin Lara Büning, Linda und Vater Dirk (v.l.n.r.) begutachten die Halloween-Laternen.