»Böhmival«-Premiere kommt super an

Nils Grüter, früher Vorsitzender und dann nur noch Musiker bei der Blaskapelle Reken sowie der Formation „Schmitz Katzen“, ist aktuell zusammen mit Blechbläsern aus Reken, Dorsten, Hünxe und Bottrop auch in der Kombo „Westfalen 7“ aktiv. Der Tenorhorn-Spieler erläutert das Zustandekommen des ersten “Böhmivals“ für Böhmische und Egerländer, aber durchaus auch für poppige und bierzeltmäßige Blasmusik am Muttertag-Wochenende im RekenForum: „Nach der überlangen Corona-Pause wollten wir endlich mal wieder was vor Publikum auf die Beine stellen und zusammen mit anderen Bands auf die Bühne. Dazu haben wir für die Organisation und Durchführung den gleichnamigen Verein Westfalen 7 mit Reiner Gremme als Vorsitzendem gegründet.“ Wie man am Samstag und am Sonntag sehen konnte, ist dieser Plan voll aufgegangen.

An beiden Tagen der „Böhmival“-Premiere ist das RekenForum mit jeweils rund 200 Besucherinnen und Besuchern gut gefüllt.


An beiden Tagen des Festivals fanden sich jeweils rund 200 Freundinnen und Freunde der traditionellen wie der modernen Blasmusik in der besten Stube Rekens ein, um gekonnte und teils mitreißende Auftritte der Blechbläser zu erleben. Zum Einstieg eröffneten die „Blechbulten“ als kleine Egerländer Besetzung schwungvoll den Abend. Danach folgte mit „Kalle Höper & seinen Original Grenzlandmusikanten“ Böhmische und Egerländer Blasmusik pur. Zum Abschluss des ersten Tages sorgte „Mr. Brassident“ mit jazzigem und modernem Sound schließlich für ein echtes Highlight. Beim Frühschoppen am Sonntag trat die bewährte Schermbecker Gruppe „Pils’n Buam“ auf, bevor „Westfalen 7“ einen außergewöhnlich rockigen Schlusspunkt mit vielen Klassikern und solistischen Einlagen setzte. (hh)

Die bekannte Schermbecker Gruppe „Pils’n Buam“ sorgt mit flotten Arrangements und viel Gesang für gute Stimmung.


Die größtenteils aus Rekenern bestehende Kombo „Westfalen 7“ begeistert ihre Fans mit moderner Blasmusik und vielen bekannten Hits aus Rock und Pop.