29.11.2021

Advent, Advent, die erste Kerze brennt!

Er ist klein, übersichtlich und nicht überlaufen, er hat ein familiäres Flair und dörflichen Charme. Längst ist er in Reken und sogar in der näheren und weiteren Umgebung etabliert, der ganz besondere Weihnachtsmarkt im Wäldchen hinter der Gaststätte Schneermann. Ein bisschen mit Freunden, Bekannten und der Familie plauschen, dazu einen Glühwein oder eine Tasse Schokolade, frische Crêpes oder etwas Deftiges vom Grill und nebenbei auch noch Geschenke für’s Fest besorgen.

Die erste Kerze des wandernden Rekener Adventskranzes, der bis Weihnachten alle Ortsteile ansteuert, ist entzündet.


„Auch nach der Streichung des Events im Vorjahr, der zurzeit permanent steigenden Infiziertenzahl, der daraus resultierenden konsequenten Anwendung der 2G-Regel sowie dem Wegfall des sonntäglichen Nikolausumzuges war unser 15. Weihnachtsmarkt ganz gut besucht, obwohl viele Pandemie-Faktoren den einen oder anderen potentiellen Besucher abgehalten haben dürften“, resümierte Hans-Jürgen Schlottbohm die Traditionsveranstaltung, bereits zum fünfzehnten Mal von seinen Bröker Jungs mit der Familie Schneermann auf die Beine gestellt.

Große Abstände zwischen den Hütten und den Besuchern prägen das Bild des Weihnachtsmarktes im Wäldchen hinter der Gaststätte Schneermann.


Alles andere als positiv waren also die Vorzeichen für einen Weihnachtsmarkt, aber was soll’s. “Zwischen den Hütten, Ständen und Stehtischen war genügend Platz, um sich aus dem Weg zu gehen. Wir haben uns hier an der frischen Luft wie immer wohl gefühlt und uns auf die Weihnachtszeit eingestimmt“, stellt Petra Lehmkuhl aus Velen fest, zusammen mit Rekener Freunden unterwegs. Einer der Höhepunkte war die Einsegnung des in der Folge bis zum Fest durch Reken wandernden Adventskranzes.

Weihnachtliche Deko war auch dieses Mal wieder ganz besonders gefragt.


Plätzchen, Marmeladen, Pralinen und feines Gebäck, dazu duftende Imbissbereiche und Getränketheken waren die Ziele der BesucherInnen. Und wer Ausschau hielt nach Krippen, nach Kerzen, Adventskränzen und Dekoartikeln, der wurde ohne Probleme ganz schnell fündig. Insgesamt 16 Vereine und Organisationen wie zum Beispiel die Feuerwehr haben beim „Weihnachtsmarkt von Rekenern für Rekener“ übrigens mitgemacht, die Kindertagesstätten und Schulen wegen Corona dieses Mal aber verständlicherweise nicht. (hh)