22.11.2021

Michaelschule - beim Vorlesetag dabei

Im Jahr 2004 rief die Stiftung Lesen den bundesweiten Vorlesetag ins Leben, der seitdem jährlich am dritten Freitag im November stattfindet und der sich inzwischen zum größten Vorlesefest Deutschlands entwickelt hat. Durch die Aktion soll die Freude am Lesen gefördert und ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens gesetzt werden. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Das Konzept ist einfach: Freiwillige Vorleser lesen an diesem Tag anderen vor. Zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder auch an ganz ungewöhnlichen Orten.


Im RekenForum berichtet Bürgermeister Manuel Deitert den Kindern der 4b der Michaelschule über Sinn und Zweck der am Vorabend am gleichen Ort über die Bühne gegangenen Ratssitzung, bevor er aus dem Astrid-Lindgren-Klassiker Pippi Langstrumpf vorliest.


Als der Aktionstag aus der Taufe gehoben wurde, machten gerade einmal 1.900 Menschen mit. Bei der mittlerweile 18. Auflage waren es jetzt über 700.000 Vorlesende und Zuhörende im ganzen Land, die ihren Spass an spannenden Geschichten hatten. Dazu bemerkt Rahel Foerster, Leiterin der Grundschule in Groß Reken: „Der Vorlesetag trägt auf breiter Front zur Förderung der Lesekompetenz bei und ist damit ein Grundstein für eine erfolgreiche Bildung.“ Den Schülerinnen und Schülern der Michaelschule wurde übrigens im Rathaus, in der St. Heinrich-Kirche, im Tresorraum der Volksbank, in der Mühle, im Haus Uphave, in der Bücherei St. Heinrich, im Pfarrheim und in einem Bus vorgelesen. Unter anderem auch von Bürgermeister Manuel Deitert, der im RekenForum Anekdoten aus Pippi Langstrumpf zum Besten gab. (hh)