Osterfeuer erleuchten den Nachthimmel

Nach einer zweijährigen „Corona-Pause“ wurde über Ostern jetzt endlich wieder eine bei Jung und Alt gleichermaßen beliebte Tradition aufgenommen: Mehrere vom Ordnungsamt zuvor genehmigte Feuer konnten den Nachthimmel über der Gemeinde Reken ungestört erhellen und ein Gefühl von Wärme, Hoffnung, Liebe, Zusammengehörigkeit und Frieden erzeugen. Diese Gepflogenheit soll auch dazu beitragen, das Wachstum zu befördern, die Ernte zu verbessern und den Winter endgültig zu besiegen. Um die Vertreibung des Frostes ging es dieses Mal aber eher nicht - angenehme Frühlingstemperaturen hatten diese Aufgabe bereits erledigt. In Bauerschaften und Höfen konnte am Ostersonntag daher bis in die Nacht hinein im Feuerschein gefeiert werden.

Im Schatten von St. Antonius gegenüber dem neuen Dorfgemeinschaftshaus prasselt das Osterfeuer der Klein Rekener Bürgerschützen und der Freiwilligen Feuerwehr.


Für die Fortführung des Jahrhunderte alten Brauchtums sorgten unter anderem auch der Allgemeine Bürgerschützenverein Klein Reken und der örtliche Löschzug der Rekener Freiwilligen Feuerwehr, die gemeinsam zu einem öffentlichen Osterfeuer eingeladen hatten und sich über viele Besucher aus allen Ortsteilen sowie der näheren Umgebung freuen durften. So wurde ein übersichtlicher Holzstoß aus Hecken- und Baumschnitt sowie Schnittholz auf dem Schützenfestplatz in Sichtweite der St. Antonius-Kirche gegenüber dem neuen Dorfgemeinschaftshaus entfacht. Keine Frage, dass sich die rührigen Veranstalter in Co-Produktion auch hinreichend um das leibliche Wohl der Gäste kümmerten - bei Bier und Bratwurst amüsierten sich alle Anwesenden, hatten gute Laune, quatschten mit Freunden und Bekannten oder beobachteten den Funkenflug über dem prasselnden Feuer. (hh)

Bis weit in den Abend hinein verfolgen viele Zuschauerinnen und Zuschauer den österlichen Brauch auf dem Schützenfestplatz an der Dorfstraße.