Vierte Radservicestation ist aufgestellt

Im letzten Jahr hat die VITAL-Region Hohe Mark, bestehend aus den Kommunen Dorsten, Dülmen, Haltern am See, Raesfeld, Reken und Olfen, insgesamt 18 Radservicestationen angeschafft und installiert, die mit gängigen Werkzeugen und Luftpumpe ausgestattet sind und unterwegs schnelle Hilfe bei Fahrradpannen leisten. 80 Prozent der Kosten wurden über das Förderprogramm „Regionalbudget“ gefördert. Das Ziel der Maßnahme ist, die Fahrradinfrastruktur in der VITAL-Region ausbauen und einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Stefanie Röttgers präsentiert das Werkzeug der vor kurzem an der Schutzhütte Voßplacke aufgestellten vierten Rekener Radservicestation.

In Reken befinden sich die Stationen in unmittelbarer der Nähe der Schutzhütten Geisheide, Papendyk, Grenzmark und seit kurzem auch an der Voßplacke, so dass sich eine Pause bei Radtouren gut mit einer kleinen Inspektion verbinden lässt. „Da die Gemeindeverwaltung die Stationen so überzeugend findet, wurden auf eigene Kosten zusätzliche Radservicestationen angeschafft. Diese sollen in Kürze an weiteren Standorten entlang der äußerst beliebten örtlichen Radrouten aufgestellt werden“, berichtet die Rekener Klimaschutzmanagerin Stefanie Röttgers.

Der Knotenpunkt 67 der Radrouten im Kreis Borken an der Rekener Voßplacke ist nach der Installierung einer Radservicestation jetzt komplett ausgestattet.

Noch einige erklärende Details zu den Servicestationen: Sie bestehen aus rostfreiem und Edelstahl und funktionieren ohne Strom, stehen also rund um die Uhr und kostenlos zur Verfügung. Im Inneren befindet sich gängiges Werkzeug, das an Stahlseilen befestigt ist, u.a. Schraubendreher und Doppelmaulschlüssel. Sie verfügen an der Seite außerdem über eine integrierte Luftpumpe, die sich bequem per Fuß bedienen lässt und für alle Ventile geeignet ist. Die Bedienung ist einfach: Das Fahrrad wird einfach mit dem Sattel in die Station eingehängt und kann dann bequem aufgepumpt oder repariert werden. (pi/hh)